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Schnürsenkel seit 1921 - Geschichte

Im Jahr 1921 eröffnete der gebürtige Wuppertäler Gustav Adolf Dietz einen Schnürsenkelhandel in Freiburg.

Schon nach wenigen Jahren fing er an die Senkel selber zu produzieren. Während des 2. Weltkriegs wurden Produktion und Handel stark reduziert, da der Unternehmer als Soldat eingezogen wurde. Die noch anfallende Arbeit erledigte seine Tochter, Esther Dietz, die noch bis 1952 im väterlichen Betrieb arbeitete.
Nach Beendigung seiner Lehre als Weber trat 1952 einer der Söhne, Herbert Dietz, der Firma bei.

1960 wurde durch ein Feuer fast der gesamte Produktionsbereich zerstört. 1965 trat ein weiterer Sohn, Günter Dietz, ebenfalls der Firma bei.
Mit dem Tod des Gründers Gustav Adolf Dietz im Jahr 1968 übernahmen diese beiden Söhne die Betriebsführung.

Nach der Übernahme begann auch die Zeit der Modernisierung. Alle Flechtmaschinen wurden ersetzt, vollautomatische Anschlagmaschinen nahmen den Platz der Halbautomaten ein, die allerdings für Sonderproduktionen auch heute noch genutzt werden.

Ebenfalls ein markanter Zeitpunkt in der Geschichte des Unternehmens war die Hinzunahme eines weiteren Handelszweiges um 1980. Der Großhandel für Produkte zur Puppenherstellung ist heute ein etabliertes Unternehmen in der Puppenbranche.

1997 schied Herbert Dietz mit 67 Jahren aus dem Unternehmen.

Im Jahr 2003 übergab Günter Dietz die Geschäftsführung seinem Sohn Stephan Dietz.

Im Jahr 2007 wurde die Textilflechterei aus der Firma Gustav Adolf Dietz ausgegliedert. David Dietz, ein weiterer Sohn von Günter Dietz, übernahm nun die Geschäftsführung der Flechterei und führt sie unter dem Firmennamen "David Dietz" weiter.

 
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